Deutschland weist russische Erklärung für die Unterbrechung der Gasversorgung zurück

Am Montag behauptete die Bundesregierung, dass eine Turbine, die im Zentrum der Ungewissheit über zukünftige Gaslieferungen aus Russland durch eine große Pipeline nach Europa stand, erst im September installiert werden sollte. Es betonte auch, dass es niemals technische Hindernisse für den Gasfluss geben sollte.

Russlands Gazprom hat die Gaslieferungen nach Deutschland über die Pipeline Nord Stream 1 im vergangenen Monat um 60 % gekürzt.

Der Staatskonzern machte angebliche technische Probleme in Geräten verantwortlich, die Siemens Energy zur Reparatur nach Kanada geschickt hatte. Dies war auf Sanktionen zurückzuführen, die Russland wegen der Invasion der Ukraine auferlegt wurden.

Die kanadische Regierung hatte über eine Woche zuvor angekündigt, den Gasgenerator, der eine Kompressorstation antreibt, nach Deutschland zulassen.

Deutsche Politiker wiesen Russlands technische Erklärung im vergangenen Monat für die Reduzierung des durch Nord Stream 1 fließenden Gases zurück. Sie sagten, der Kreml habe die Entscheidung als politischen Trick getroffen, um Unsicherheit zu säen, die Energiepreise weiter zu erhöhen und die Energiepreise weiter in die Höhe zu treiben.

Beate Baron sprach für das Wirtschaftsministerium und sagte, man sehe keine technischen Gründe.

„Unseren Informationen zufolge sollte diese Ersatzturbine im September zum Einsatz kommen. Aber auch hier tun wir alles, um russische Vorwände zu widerlegen.“ Nord Stream 1 wurde am 11. Juli für die jährliche Wartung komplett abgeschaltet.

Deutsche Beamte befürchten, dass Russland seine Gaslieferungen nach dem Ende des Donnerstags nicht wieder aufnehmen könnte.

Baron lehnte es unter Berufung auf Sicherheitsbedenken ab, den genauen Standort der Turbine zu nennen, behauptete jedoch, dass für ihren Transport keine EU-Genehmigung erforderlich sei, da sie keinen EU-Sanktionen unterliege.

Gazprom hat das Turbinenthema in den vergangenen Tagen zweimal angesprochen. Gazprom behauptete am Samstag, dass sie Siemens Energy „formell kontaktiert“ hätten, um Dokumente zu erhalten, die für den Rücktransport der Ausrüstung aus Russland erforderlich seien.

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