Frankfurt: Die „Tote vom Ikea-Parkplatz“ – Schreckliche Details vor Gericht

Nach jahrelangen Ermittlungen wird der Fall der „Toten vom Ikea-Parkplatz“ in Frankfurt aufgeklärt. Vor Gericht kommen unfassbare Einzelheiten zu Tage.

Frankfurt – Eine DNA-Spur führte nach fast vier Jahren zu den mutmaßlichen Tätern. Zu ihnen soll auch ein 24-jähriger Mann aus Büttelborn gehört haben. Am zweiten Prozesstag zur „Toten vom Ikea-Parkplatz“ in Frankfurt kommen alle schrecklichen Details zur Sprache. Am 28. Mai 2020 klickten bei einer 50-jährigen Altenpflegerin aus Frankfurt und ihrem 26-jährigen Sohn die Handschellen. Wegen Verdachts eines Mordes im Jahr 2016 gingen sie, ebenso wie ein 24-jähriger Bekannter der beiden aus Büttelborn, schon am 6. Mai, in Untersuchungshaft. Vor der 2. Großen Jugendstrafkammer am Landgericht Darmstadt hat Vorsitzender Richter Marc Euler das Mordverfahren bis Mitte Juli 2021 terminiert.

Wer glaubte, was die engagierte Staatsanwältin, unterstützt von Oberstaatsanwalt Wolfgang Sattler, aus der Anklageschrift vortrug, sei an Grausamkeiten und Menschenverachtung nicht zu toppen, sah sich getäuscht. Unfassbar, was die Kripo im Zuge der Ermittlungen herausfand. Vier Stunden lang trug die Kriminalpolizei Frankfurt am zweiten Verhandlungstag den Verlauf ihrer Ermittlungen vor, weil die Angeklagten jede Angabe verweigern. Mit Fotos zur Dokumentation erläuterte eine junge Hauptkommissarin, was und wie sie mit ihrer Kollegin herausfand, als sie den “Cold Case” der Frankfurter Mordkommission übernahm. Denn in der Suche nach dem oder den Mördern der Unbekannten hatte selbst eine Ausstrahlung des Falls in der Fernsehsendung “XY-Ungelöst”* zu keinem Ergebnis führt.

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