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Verschiedene Kulturen und Epochen vereint

"Interface": Stockhausen in der Städtischen Galerie

Friedemann von Stockhausen stellt unter dem Titel „Interface" zwischen dem 21. Januar und 25. Juli in der Städtischen Galerie Wolfsburg im Schloss Wolfsburg aus. Der Künstler zeigt eine mehrteilige Wandarbeit. Den Ausgangspunkt hierfür bildet eine Auswahl von Postkarten, die über die Jahre auf Reisen zusammengetragen wurde. Es sind Köpfe, Masken, Statuen aus verschiedenen Kulturen und historischen Epochen. Sie wurden vergrößert, zerschnitten und übereinander gelegt. Daraus entstanden unerwartete, neue Gesichter. Blicke kreuzen sich, Fremdes mischt sich mit Vertrautem und gewinnt eine eindringliche Präsenz.

In seinem Werk hat Friedemann von Stockhausen eine vielfältige Formensprache entwickelt, die sich eindeutigen Zuschreibungen entzieht. Visionäres und Triviales, Lächerliches und Monströses, Rührendes und Groteskes treffen in den Bildern unmittelbar aufeinander und erweisen sich dabei als irritierend nah. In der Schwebe bleibt, was diese Figuren sind oder was sie darstellen. Die Schau findet in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig statt, an der der Künstler lehrt. Friedemann von Stockhausen – geboren 1945 - lebt und arbeitet als Maler, Zeichner und Fotograf in Hamburg und Braunschweig. Bis Ende Juli sind die außergewöhnlichen Arbeiten in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg zu sehen.

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