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Ein Landschaftsmaler in seiner Zeit

Von der Skizze zum Gemälde: Ausstellung zu Franz-Hoffmann Fallersleben

Hoffmann von Fallerleben (1798-1874) ist einer der bekanntesten Söhne Wolfsburg, genauer gesagt natürlich Fallerslebens. Als Dichter des "Liedes der Deutschen", heute Text der Deutschten Nationalhymne, begleitet er uns vom Bundestag bis ins Fußballstadion. Auch beliebte Volkslieder wie "Kuckuck", "Morgen kommt der Weihnachtsmann" oder "Winter ade" stammen aus der engagierten Feder des Lokalmatadors. Möglicherweise weniger bekannt ist sein Sohn Franz Hoffmann-Fallersleben (1855-1927), der von Hoffmanns vier Kindern als einziges das Kindesalter überlebt hat.

Seine Taufpaten waren der Komponist Franz Liszt und der Maler Friedrich Preller, die beide mit seinem Vater befreundet waren. Nach und nach stieg Franz Hoffmann-Fallersleben zum bedeutenden Landschaftsmaler auf. Er malte in Norddeutschland, aber auch in Skandinavien und Italien. Mehr als 500 seiner Gemälde wurden in den letzten Jahzehnten in Falleslerben zusammengetragen, dazu schaffte es die Hoffmann-Gesellschaft, weitere 1000 Zeichnungen und 35 Notizbücher zusammenzustellen. Im Schloss Fallersleben hatte der kosmopolite Wolfsburger ein eigenes Atelier, in der das Jahr für Jahr zurückkehrte. Eine Auswahl an Skizzen und fertigen Gemälden, ergänzt von persönlichen Zeugnissen, Briefen und Fotos ist nun in der Ausstellung "Von der Skizze zum Gemälde. Franz Hoffmann-Fallersleben. Ein Landschaftsmaler in seiner Zeit" im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben vom 3. März bis zum 5. April zu sehen.

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