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Vom Federkiel bis zum Werbekugelschreiber

Schulmuseum Steinhorst zeigt eine Ausstellung "Rund ums Schreiben"

Das Schulmuseum Steinhorst beschäftigt sich in der Ausstellung "Rund ums Schreiben" mit der Geschichte der Schreibgeräte, angefangen mit einer Zeit, in der Tinte noch Luxusgut war und jeder, der einen Brief verfassen wollte, noch mühsam seinen Federkiel spitzen musste. Nach und nach setzte sich der Kugelschreiber durch, der sich als bester mobiler Werbeträger der Geschichte entpuppte. Sämtliche Objekte, von Bleistiftverlängerern bis hin zu Werbeprospekten für Markenstifte, stammen aus der Privatsammlung des Burgdorfer Sammlers Hans-Hubertus Lenz, der den kuturgeschichtlichen Blick auf den Wandel der Schreibgeräte beibehält.

Außerdem werden in der Ausstellung zum ersten Mal Tintenglasfunde der 1960 geschlossenen Gifhorner Glasfabrik gezeigt, die vor kurzem entdeckt worden sind. Hauptsächlich sind es Fehlproduktionen, die die Glashütte entsorgt hat und die nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Das Schulmuseum Steinhorst befindet sich in der Marktstraße 20. Die Ausstellung "Rund ums Schreiben" ist bis 6. Juni zu sehen, geöffnet ist von Mittwoch bis Samstag von 14 bis 16 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Nach Absprache können Gruppen aber auch einen Termin außerhalb der Öffnungszeiten arrangieren. Weitere Infos unter www.museum-gifhorn.de.

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