Was jetzt auf Reisen gilt

Spanien und die Niederlande gelten als Hochinzidenzgebiete, einige französische Regionen sind nun einfache Risikogebiete. Was jetzt auf Reisen gilt – der Überblick.

Großbritannien gilt aktuell als Hochinzidenzgebiet, aber nicht mehr als Virusvariantengebiet; die dort zirkulierende Delta-Variante hat sich schließlich inzwischen auch in Deutschland stark ausgebreitet. Aktuell gibt es somit in Europa keine Virusvariantengebiete mehr. Portugal und Zypern wurden im Juli zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Seit Dienstag gehören auch die Niederlande und Spanien dazu, einschließlich der Kanaren und der Balearen. Als einfache Risikogebiete eingestuft sind Griechenland und die Türkei sowie Teile Kroatiens und nun auch Frankreichs – und neuerdings ganz Irland und ganz Dänemark. Malta und Monaco gelten ab Sonntag als Risikogebiete.

Die Reiseverordnung der Bundesregierung, die ab morgen gilt, unterscheidet zwischen drei Kategorien: Die “normalen” Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete sowie die zuletzt in den Fokus geratenen Virusvariantengebiete.

Wer nach Deutschland einreist, muss sich anmelden. Diese digitale Einreiseanmeldung muss vornehmen, wer innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet war. Wer sich in einer als Risikogebiet eingestuften Region aufgehalten hat, muss nach der Einreise auf eigene Kosten zwar grundsätzlich für zehn Tage in Quarantäne. Die Absonderung bei der Rückkehr aus Risiko- oder Hochinzidenzgebieten entfällt, wenn ein Geimpften- oder Genesenennachweis vorgelegt wird.

Wer darüber nicht verfügt, kann die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis beenden – bei Hochinzidenzgebieten ist dies aber erst nach fünf Tagen möglich. Für Menschen, die aus einem Virusvariantengebiet zurückkehren, dauert die Quarantäne 14 Tage. Sie gilt auch für Genesene und Geimpfte – und kann auch nicht durch einen Test verkürzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert